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A 53, H Nr. 128 Katharina, Witwe des Grafen Albrecht von Henneberg, sowie ihre Brüder Wolfgang, Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg, Königstein, Rochefort und Wernigerode \ \ Wilhelm, Graf und Herr von Henneberg (Schloß Schleusingen), und sein Amtmann zu Schmalkalde[Location: Wernigerode]
Archive plan context |
A 53, H Nr. 128 Katharina, Witwe des Grafen Albrecht von Henneberg, sowie ihre Brüder Wolfgang, Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg, Königstein, Rochefort und Wernigerode \ \ Wilhelm, Graf und Herr von Henneberg (Schloß Schleusingen), und sein Amtmann zu Schmalkalde
A 53, H Nr. 129 Katharina, Witwe des Grafen Albrecht von Henneberg (Schloß Schwarza), sowie ihre Brüder Wolfgang, Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen von Stolberg, Königstein, Rochefort und Wernigerode, ab 1577 nach dem Tod der Gräfin Catharina von Henneberg, alle Grafen von Sto
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Identifikation |
| Signatur: | A 53, H Nr. 128 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Katharina, Witwe des Grafen Albrecht von Henneberg, sowie ihre Brüder Wolfgang, Ludwig, Heinrich, Albrecht Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg, Königstein, Rochefort und Wernigerode
Wilhelm, Graf und Herr von Henneberg (Schloß Schleusingen), und sein Amtmann zu Schmalkalden, Bastian (von) Vitzenhagen, ab 1558: Georg Ernst, Graf und Herr von Henneberg |
| Enthält/ Darin: | Enthält: quarti mandati u.a. die abgedrungenen Eisenbergwerke belangend im Zusammenhang mit Landfriedensbruch
Nach dem Tod des Grafen Albrecht von Henneberg kam seine Witwe unter kaiserlichen Schutz. Trotzdem ging Graf Wilhelm mit Waffengewalt in vier Fällen gegen die Witwe und Erbin des Grafen Albrecht vor. Zum ersten nahm er ihr und ihren Brüdern im Juli 1549 das Eisenbergwerk zu Benshausen ab, zum zweiten das halbe Dorf Herges, das ihm damit vollständig unterstand, und einen freien Hof in der Herrschaft Schwarza, deren Inhaberin er vertrieb; zum dritten ließ er die Teiche von (Steinbach-)Hallenberg abfischen unter Mordandrohung gegen den Amtmann der Gräfin, Bernhard Truchseß; zum vierten okkupierte er den Steinbacher Forst und nahm dem Forstknecht Hans Fischer das aus den Forsten erwirtschaftete Geld ab, welches für die Gräfin bestimmt war. Ausführender aller dieser Maßnahmen war jeweils der Amtmann von Schmalkalden. Graf Wilhelm wies die Vorwürfe mit der Begründung zurück, daß er der einzige legitime Lehnserbe des Grafen Albrecht sei, dessen Witwe an diesen fraglichen Besitzungen keine Ansprüche hätte. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1549 - 1564 |
| Umfang: | 3 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | H 3136 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3160452 |
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