Identifikation |
| Signatur: | A 53, H Nr. 127 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Agnes Seband, Witwe des Dr. iur. Peter Hetling, Ratskämmerer der Stadt Osterwieck, ihr Sohn Hans Hetling, Ratsmitglied (Bekl.) und Bürger von Osterwieck und als Vormund für seine Mutter, Gerhard Hetling, fürstlich bischöflicher Hofprokurator und Anwalt zu Halberstadt
Kanzler und Räte des Hochstifts Halberstadt (Kl.) |
| Enthält/ Darin: | Enthält: citationis super nullitate
Wegen angeblichen Münzvergehens, nämlich Kipper- und Wippermünzen nach Leipzig u. a. Orten geliefert zu haben, wurden am 8. Mai 1620 Agnes Hetling und ihr Sohn Hans in Osterwieck verhaftet und für 13 Wochen als Gefangene nach Schloß Hornburg verbracht. Obwohl keine Beweise erbracht werden konnten, requirierte der Vogt von Osterwieck, Michael Sartorius, auf Befehl der bischöflichen Kanzlei Halberstadt Wertgegenstände von ca. 400 Rtlrn. Nach der Haftentlassung wurde Hans Hetling zusätzlich seines Sitzes im Rat von Osterwieck enthoben. Gegen die Verhaftung, Requirierung und Entfernung aus dem Rat wurde der Prozess am RKG geführt. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1620 - 1625 |
| Umfang: | 8 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | H 3024 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3160451 |
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