Identifikation |
| Signatur: | A 53, H Nr. 103 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Hans Hauenschildt, Bürger zu Aschersleben (Bekl.)
Bürgermeister und Rat der Stadt Aschersleben (Kl.) |
| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis
1562/63 war beim Hauenschildt die Dienstmagd Walprecht angestellt, die schwanger wurde. Noch bei der Geburt verriet sie nicht den Vater des Kindes, doch sollte nach Gerüchten und dann öffentlicher Aussage der Magd, Hauenschildt der Vater sein. Sowohl die Magd als auch Hauenschildt kamen kurzzeitig ins Gefängnis. Als Hauenschildt erneut Ratsmitglied wurde, begann die inzwischen mit Galle Illauer verheiratete Magd, den Hauenschildt erneut öffentlich als den Vater ihres Kindes zu bezeichnen. Hauenschildt floh aus Aschersleben, wurde dann aber nach Zusicherung des freien Geleits wieder nach Aschersleben geholt, wo er dennoch ins Gefängnis kam; dort sollte er unter Androhung von Folter seine Schuld gestehen, was er nie tat. Sowohl vom Stadtgericht zu Aschersleben als auch vom Domkapitel zu Halberstadt wurde er als der Schuldige betrachtet; er suchte deshalb vor dem RKG seine Rehabilitieru |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1562 - 1587 |
| Umfang: | 18 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | H 2062 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3160426 |
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