A 53, H Nr. 97 Johann Wilhelm Harprecht und Heinrich Wilhelm Maschklopp in väterlicher Vormundschaft seiner Kinder mit seiner verst. Ehefrau Christine Marie Harprecht, Bürger zu Quedlinburg, Diakon Johann Martin Heddewig für seine Ehefrau Eleonora Dorothea Müller, Bürger zu Nordhausen, Friedrich H[Location: Wernigerode]

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Identifikation

Signatur:A 53, H Nr. 97

Form-/Inhaltsangaben

Titel:Johann Wilhelm Harprecht und Heinrich Wilhelm Maschklopp in väterlicher Vormundschaft seiner Kinder mit seiner verst. Ehefrau Christine Marie Harprecht, Bürger zu Quedlinburg, Diakon Johann Martin Heddewig für seine Ehefrau Eleonora Dorothea Müller, Bürger zu Nordhausen, Friedrich Hermann Theodor Gottschalck für seine Ehefrau Christina Elisabeth und deren Schwester Johannette Sophia Louise Eggert, geb. Müller, und Gottfried August Gottschalck als Erbe seiner verst. Ehefrau Christiane Friderike Regina Müller und beider verst. Tochter Christiane Friderike Elisabeth Gottschalck, Bürger zu Sondershausen, alle als Erben des Johann Wilhelm Harprecht, hochfürstlich quedlinburgischer Rat, Syndicus und Konsistorialpräsident der Reichsstadt Nordhausen und kaiserlicher Hof-Pfalz-Graf, Bürger von Nordhausen

Regierung des fürstlichen Stifts Quedlinburg und die Stadt Quedlinburg
Enthält/ Darin:Enthält: mandati de exequendo propria sententiam in rem iudicatam prolapsam cum clausula

Die Harprechtschen Erben forderten ihren Anteil einer Hauptsumme von 8.000 Talern plus jährlichen 5 % Zinsen, die die Harprechtschen Vorfahren 1636 der Stadt Quedlinburg gewährt hatten, um der Stadt zu helfen, sich vor der Plünderung durch den schwedischen Obristen Erich von Schlangen zu schützen. Zwischen 1710 und 1714 prozessierte deswegen – auch teilweise erfolgreich – J. W. Harprecht (d. Ä.); wegen Zeitverzögerung und Tod des Klägers wurde jedoch letztlich dem Urteil zur Schuldenbegleichung nicht entsprochen. 1743 wurde ein Immissionstermin festgelegt, an dem die Harprecht'schen Erben zur Schuldenbegleichung in die Ratsapotheke und die Ratswaage von Quedlinburg eingesetzt werden sollten.
Laufzeit/Datum (detailliert):(1636) 1739 - 1743
Umfang:3 cm

Kontext

Provenienzstelle:Reichskammergericht
Registratur-Signatur:H 1558
 

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URL:https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=2977141
 
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