Identifikation |
| Signatur: | A 53, H Nr. 68 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Bürgermeister und Rat der Stadt Haldensleben, ab 1551 auch Hans Suebell und Joachim Schulze, Bürger zu Haldensleben
Balthasar (von) Hunau (gestorben 1549), für ihn Achim von Hunau, Herren zu Gandersheim (Bad Gandersheim), Heinrich von Randau (oder Hans von Randau, Hauptmann des Hochstifts Halberstadt auf Zilly und Hornburg), Dionisius Sehlen zu Retzow. |
| Enthält/ Darin: | Enthält: mandati poenalis cum executione auf den Landfrieden
Nachdem wegen Widerstandes gegen den Kaiser 1548 die Stadt Magdeburg in die Reichsacht gefallen war, brachten die Beklagten 2 mit Geld beladene Wagen der Magdeburger auf und hinterließen ihre Beute auf Schloss Alvensleben (Bebertal) bei Haldensleben. Von dort wurden Wagen und Ladung von den Haldenslebenern (mit Gewalt?) entfernt und nach Magdeburg zurückgeschickt (heimliche Partnerschaft), nach Haldensleber Darstellung von Magdeburg gewaltsam. Die Beklagten forderten von Haldensleben 1549 die Beute zurück oder eine Entschädigung von 4.000 Rtlrn. Als 1549 eine Untersuchungskommission aus erzstiftisch magdeburgischen und herzoglich braunschweigischen Räten die Stadt Haldensleben für schuldig befand, eröffneten die Beklagten die Fehde gegen Haldensleben mit einer herabgesetzten Forderung von 1.500 Rtlrn. Ende 1550 raubten sie den Bürgern Hans Suebell und Joachim Schulze über 150 Schweine. 1554 verglich sich Achim von Hunau mit der Stadt und erhielt 300 Rtlr zugesagt. Auf ähnlichen Entschädigungen beharrten die beiden anderen Herren bis 1572. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1549 - 1572 |
| Umfang: | 8 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | H 488 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=2895157 |
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