Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 181 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Wolf Ernst, Heinrich, Johann, Ludwig Georg und Christoff, Grafen zu Stolberg, sowie Bauernmeister und Gemeinde zu Schauen
Heinrich Julius, Herzog von Braunschweig-Lüneburg, als postulierter Administrator des Hochstifts Halberstadt, das Domkapitel des Hochstifts Halberstadt sowie dessen Stadtvogt zu Osterwieck und die Stadt Osterwieck |
| Enthält/ Darin: | Enthält: mandati und Ladung auf die Pfändung von Vieh vom Hof und Dorf Schauen
Der Streit begann mit Viehpfändungen gegen Schauen durch Osterwieck, weil Osterwieck verschiedene althergebrachte Weidegebiete für Schauen nicht mehr akzeptierte. Gleichzeitig legten die Osterwiecker bei Schauen, auf gräflich stolbergischem Territorium und ohne Erlaubnis, eine neue Triftroute an, was seitens des gräflichen Verwalters in Schauen ebenfalls mit Viehpfändungen beantwortet wurde. Der sich verhärtende Streit zwischen Osterwieck und Schauen führte letztlich zu einer Pfändung einer Herde von 43 Tieren durch Osterwieck auf gräflich stolbergischem Gebiet und auf freier Reichsstraße. Diese Pfändung geschah angeblich auf Befehl des Administrators der Hochstifts Halberstadt, der ohnehin mit den Grafen Stolberg im Streit um die Zugehörigkeit Schauens lag. Zum Beginn des Prozesses vor dem RKG war nur der größte Teil des gepfändeten Viehs erstattet worden. 1601 quittierte Graf Wolf Ernst von Stolberg die Teilerstattung des durch die Pfändungen angerichteten Schadens. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1598 – 1607 (1609) |
| Umfang: | 4 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 8507 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146565 |
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