A 53, S Nr. 147 Dorothea Sophia, geb. Voß, Witwe des Friedrich Dietrich Spiegel zu Pickelsheim, fürstlich wolfenbüttelscher Drost, Herr zu Laubach im Fürstentum Waldeck, ab 1732 deren Sohn Raban Heinrich Spiegel zu Pickelsheim, ab 1745 Dietrich Wilhelm Spiegel \ zu Pickelsheim und 1756 Eleonore D[Location: Wernigerode]

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Identifikation

Signatur:A 53, S Nr. 147

Form-/Inhaltsangaben

Titel:Dorothea Sophia, geb. Voß, Witwe des Friedrich Dietrich Spiegel zu Pickelsheim, fürstlich wolfenbüttelscher Drost, Herr zu Laubach im Fürstentum Waldeck, ab 1732 deren Sohn Raban Heinrich Spiegel zu Pickelsheim, ab 1745 Dietrich Wilhelm Spiegel
zu Pickelsheim und 1756 Eleonore Dorothee von Rheden, geb. Spiegel zu Pickelsheim, für ihre Kinder, Maria Catharina, geb. Nolting, Witwe Spiegel zu Pickelsheim, für ihre Tochter, und Dorothea Sophia Maria von Padtberg, geb. Spiegel zu Pickelsheim

von dem Bussche, Domdechant zu Halberstadt, Generalmajor von Spiegel, wohnhaft in Gießen, die Witwe des Philipp Adolph von Oeynhausen, geb. von Haxthausen, zu Grevenburg und Capitain Charles Eberhardt Tristan von Oeynhausen zu Welsede, ab 1736 die Brüder Johann Moritz und Friedrich Adolph, Söhne des Philipp Adolph von Oeynhausen, sowie Carl Eberhardt Gustav von Oeynhausen, ab 1739 auch Clamor Eberhard von dem Bussche, Domdechant zu Halberstadt, und Hedwig Augusta, geb. von dem Bussche, Witwe des Generals Spiegel zum Desenberg, wohnhaft zu Gießen
Enthält/ Darin:Enthält: mandati de solvendo, vel dimittendo bona hypothecata sine clausula

Friedrich Dietrich von Spiegel borgte dem sachsen-eisenachi-
schen Kammerpräsidenten Christian Ludwig Ferdinand von
Oeynhausen, Herr auf Grevenburg, 2.000 Tlr, die dieser in einer
Gesamtsumme von 2.500 Tlrn der sachsen-eisenachischen Kammer vorschoß. Spiegel erhielt als Sicherheit nicht die übliche Verschreibung in die Güter des von Oeynhausen. Nach dem kinderlosen Tod des o. g. Kammerpräsidenten erbte dessen Bruder
Carl Eberhardt von Oeynhausen auf Welsede und Sudheim die Grevenburg und nach dessen Tod waren die hier beklagte Witwe von Oeynhausen, die die Witwe eines weiteren Bruders der o. g. von Oeynhausen war, sowie ihr Sohn die Alleinerben. Als solche wurden ihnen aber weder die sachsen-eisenachischen Schulden mit Zinsen noch die Lehngüter übereignet, weil durch Finanztransaktionen unter den Brüdern Philipp Adolph, Christian Ludwig Ferdinand, Carl Eberhard Gustav und Heinrich Hermann von Oeynhausen verschiedene Schuldfragen zu anderen Gläubigern bzw. Schuldnern ungeklärt waren, weswegen sie sich nicht in der Lage befanden, die berechtigten Forderungen der Klägerin zu erfüllen. Besonders umstritten war der Erbanteil der Generalswitwe von
Spiegel aus der Hinterlassenschaft des Christian Ludwig Ferdi-
nand von Oeynhausen. 1755 wurde dann doch die Rückzahlung der Schulden an die Spiegelschen Erben vollzogen.
Laufzeit/Datum (detailliert):(1711) 1722 - 1723/1736 - 1749/1756
Umfang:5 cm

Kontext

Provenienzstelle:Reichskammergericht
Registratur-Signatur:S 6910
 

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URL:https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146530
 
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