Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 86 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Christoph Otto (von) Steuben (Steub), Herr auf Gerbstedt, Friedeburg, Thaldorf und Schnaditz, Andreas von Bernfeldt, Obrist, Cloeßens Töchter zu Adendorf und Levin Werner von Bartensleben, Herr auf Heiligenthal
Kanzler und Räte der gräflich mansfeldischen Kanzlei zu Eisleben |
| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis
Streitgegenstand war die Lösung des Amtes Friedeburg aus der Sequestration und dessen Rückführung an den Grafen Franz Maximilian von Mansfeld. Dagegen verwahrten sich die Ritter und Stände des Amtes Friedeburg, indem sie beim Erzstift Magdeburg versuchten, auf alle damit zusammenhängenden Probleme aufmerksam zu machen, letztlich mit der Befürchtung, erneut unter gräflicher Herrschaft mit neuen Belastungen versehen zu werden. Am 12.02.1680 wurde in Eisleben ein Vergleich als Voraussetzung für die Rückgabe des Amtes Friedeburg zwischen den Grafen von Mansfeld und der Ritterschaft sowie den Freisassen im Amt Friedeburg getroffen. Mit dem Tod des postulierten Administrators des Erzstifts Magdeburg, Herzog August von Sachsen-Weißenfels, am 04.06.1680 löste sich dieses Problem im Selbstlauf, da das Erzstift als Herzogtum an Kurbrandenburg fiel und der o.g. Vergleich laut Gerichtsprotokoll noch nicht ratifiziert war. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1680 (1682) |
| Umfang: | 3 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 5589 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3145975 |
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