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A 53, H Nr. 178 Georg von Danneberg, Carl von Redwitz, Amtmann zu Heimburg, Gebhard von Hoym, Herr auf Stecklenberg, Erhardt Herbsdorf, Amtmann zu Schlanstedt, Valtin Kropf, Amtsinhaber zu Gröningen und Oschersleben, Andreas Werner Berger zu Halberstadt und Arndt Welge zu Wegeleben, alle als Vormü[Location: Wernigerode]
Archive plan context |
A 53, H Nr. 178 Georg von Danneberg, Carl von Redwitz, Amtmann zu Heimburg, Gebhard von Hoym, Herr auf Stecklenberg, Erhardt Herbsdorf, Amtmann zu Schlanstedt, Valtin Kropf, Amtsinhaber zu Gröningen und Oschersleben, Andreas Werner Berger zu Halberstadt und Arndt Welge zu Wegeleben, alle als Vormü
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Identifikation |
| Signatur: | A 53, H Nr. 178 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Georg von Danneberg, Carl von Redwitz, Amtmann zu Heimburg, Gebhard von Hoym, Herr auf Stecklenberg, Erhardt Herbsdorf, Amtmann zu Schlanstedt, Valtin Kropf, Amtsinhaber zu Gröningen und Oschersleben, Andreas Werner Berger zu Halberstadt und Arndt Welge zu Wegeleben, alle als Vormünder der Erben des Heinrich von Hoym (Hoimb), Hauptmann des Hochstifts Halberstadt und Herr auf Wegeleben
Domkapitel zu Halberstadt |
| Enthält/ Darin: | Enthält: Klage wegen Landfriedensbruch
Nach dem Tod des Heinrich von Hoym zog das Domkapitel zu Halberstadt den Besitz zu Ermsleben mit Gewalt ein. Während die Vormünder der Erben des Heinrich von Hoym auf Landfriedensbruch und widerrechtliche Einziehung des Lehens Ermsleben klagen, schildert das Domkapitel, wie Heinrich von Hoym in den Besitz von Ermsleben gelangt war: Ursprünglich gehörte Ermsleben zum Haus Asseburg und kam als Besitz des Hochstifts Halberstadt pfandweise in den Besitz der Familie von Hoym. 1530 gab Kardinal Albrecht, Erzbischof von Mainz und Magdeburg, Kurfürst und Markgraf von Brandenburg als Administrator des Hochstifts Halberstadt, Ermsleben an seinen Kanzler Dr. iur. Christoff Chrustwitz, genannt Thürck. Dieser verstarb ohne Erben, so daß Ermsleben zurückfiel. Heinrich von Hoym bemächtigte sich Ermslebens mit Hilfe des Schmalkaldischen Bundes und dann mit seinem Übertritt zu Herzog Moritz von Sachsen, dem späteren Kurfürsten der jüngeren sächsischen Linie. Der sorgte mit Waffengewalt für die Sicherung dieses Besitzes für Heinrich von Hoym. Erst nach Heinrich von Hoyms Ableben ergab sich für das Hochstift Halberstadt die Chance, Ermsleben wieder an sich zu bringen. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1530 - 1559 |
| Umfang: | 2 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | H 5193 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3160502 |
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