Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 188 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Heinrich, Graf zu Stolberg (Bekl.)
Christoff Sigmundt von Bila, markgräflich brandenburgischer (Erzstift Magdeburg) und fürstlich anhaltischer Rat, Herr auf Röpzig und Pfriemsdorf (Kl.), ältester Sohn des verst. Dr. iur.Heinrich von Bila, sowie Kurfürst Christian II. von Sachsen |
| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis
Auf die Appellation des Grafen Heinrich von Stolberg am RKG reagierte Kurfürst Christian II. von Sachsen, in dessen Namen das erstinstanzliche Urteil gesprochen wurde, daß die Grafen zu Stolberg ihm untertan seien und nicht befugt, am RKG zu appellieren, sich berufend auf das sächsische Privileg de non appellando. Graf Heinrich akzeptierte diese Position nicht und verwies auf den Stand der Reichsunmittelbarkeit des Grafenhauses Stolberg und die juristischen Inkompetenz des Kurhauses Sachsen in dieser Sache. Graf Heinrich sollte bei Strafe von 500 fl, dann 1.000 fl, einen Widerruf tätigen, gegen den er sich verwahrte. Die Streitursache ist nicht bekannt. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1604 - 1608 (1615) |
| Umfang: | 4 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 8517 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146572 |
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