Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 158 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Dr. iur. Johann Ulrich Stieber, Prokurator am RKG in Speyer, für sich, seine Ehefrau Justina Margretha, geb. Ameiß, und beider Kinder, sowie für die Erben der verst. Cordula Faber, und Georg Abraham Faber, Bürger zu Stuttgart
Bürgermeister und Rat der Stadt Erfurt |
| Enthält/ Darin: | Enthält: mandati de dimittendo bona hypothecata sine clausula
Stieber fordert von der Stadt Erfurt die ausstehenden Jahreszinsen (jährlich 5 % - 200 fl) auf einen durch Dr. iur. Friedrich Brandis, Prokurator am RKG in Speyer, 1615 gewährten Kredit von 4.000 fl ein. Kurfürst Johann Philipp, Erzbischof von Mainz, Bischof von Würzburg, Herzog von Franken, versuchte die Schuldenprozesse gegen die Stadt Erfurt, die durch den 30jährigen Krieg zahlungsunfähig wurde, zu kassieren. Er begründete seine Position damit, daß für diese Vorkriegskreditgeschäfte die Stadt Erfurt keinen Konsens des Erzbischofs von Mainz besaß. Die letzten Dokumenteneingänge wurden 1696 in Wetzlar registriert, obwohl laut Protokoll dieser Prozess 1649 endete. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | (1615) 1641 - 1645/1648 - 1649 |
| Umfang: | 3 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 7148 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146541 |
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