A 53, S Nr. 156 Philipp Ludwig von Spitznas (Spitznaß) (gest. bis 1678), Domdechant zu Halberstadt (Bekl.), ab 1678 Dorothea Wipke von Spitznas, geb. von Dorstadt, Juliana Sophia, Edle Frau von Plotho, geb. von Spitznas, und Dorothea Catharina von Spitznas, ab 1687 auch Henri Leopoldt von Neindorf[Location: Wernigerode]

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Identifikation

Signatur:A 53, S Nr. 156

Form-/Inhaltsangaben

Titel:Philipp Ludwig von Spitznas (Spitznaß) (gest. bis 1678), Domdechant zu Halberstadt (Bekl.), ab 1678 Dorothea Wipke von Spitznas, geb. von Dorstadt, Juliana Sophia, Edle Frau von Plotho, geb. von Spitznas, und Dorothea Catharina von Spitznas, ab 1687 auch Henri Leopoldt von Neindorf für Dorothea Catharina von Spitznas, Dr. Melchior Junker für Juliana Sophia, Edle Frau von Plotho, sowie Melchior Tobias von Hünbart für die Töchter des verst.
Obristwachtmeisters Christof Jacob von Spitznas, Betmann
Catharina und Elisabeth Charlotte von Spitznas

Anna Elisabeth von Wallwitz, geb. Spitznas (Kl.), in zweiter Ehe verh. mit Johann Geroldt, fürstlich anhaltischer Kammermeister zu Zerbst, ab 1677 Johann Levin von Benningsen, kursächsischer Kammer- und Domherr zu Halberstadt, als Vormund für die Brüder Georg Wilhelm und Wolff Adam von Wallwitz, Söhne seines verst. Schwagers Wolff Adam von Wallwitz, kursächsischer Kammerjunker sowie Oberforst- und Wildmeister der Ämter Gommern und Elbenau, sowie Gerhardt Videla als verordneter Vormund für Magdalena Sybilla, geb. von Wallwitz, Ehefrau des Johann Levin von Benningsen
Enthält/ Darin:Enthält: primae et secundae appellationis

Philipp Ludwig von Spitznas appellierte am RKG gegen seine Schwester Anna Elisabeth Geroldt, verw. von Wallwitz. Auf ihre Geldforderung von zunächst nur 234 Tlrn gegen ihren Bruder
erwirkte dieser einen Arrest auf das Vermögen seiner Schwester im Hochstift Halberstadt. Daraufhin erhöhte die Schwester ihre Forderungen auf über 5.000 Rtlr. Laut elterlichem Testament hatte Philipp Ludwig von Spitznas an seine Schwester insgesamt 10.000 Tlr zu zahlen. Er wies tatsächlich erbrachte Zahlungen an die Schwester in Gesamthöhe von 14.818 Tlrn nach und forderte auf dem Rechtsweg seine Schwester auf, gegen ihn keine weiteren Forderungen zu erheben. Anderenfalls würde er Prozesse anstrengen, um die von ihm gutwillig mehr erbrachten Leistungen wieder einzufordern.
Laufzeit/Datum (detailliert):1668 - 1694
Umfang:5 cm

Kontext

Provenienzstelle:Reichskammergericht
Registratur-Signatur:S 7102b
 

URL for this unit of description

URL:https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146539
 
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