Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 150 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Hermann von Spiegel (Spiegell) und sein Sohn Crafft Philipp von Spiegel zum Desenberg (Bekl.), Margretha, geb. Spiegel zum Desenberg, verw. Drost, und Philipp Georg Spiegel zum Desenberg, Herr auf Ovelgünne (oder Ovelgönne – mehrere Möglichkeiten)
Arnoldt (Arndt) von Spiegel zu Pickelsheim, Domdechant zu Halberstadt (Kl.) |
| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis
Am 15.12.1625 kaufte Arndt von Spiegel zu Pickelsheim das Dorf Gudersleben für 12.000 Rtlr wiederkäuflich von Hans Heinrich Spiegel zum Desenberg. Dieser Kauf wurde 1627 durch Herzog Friedrich Ulrich von Braunschweig-Lüneburg bestätigt. Während des 30jährigen Krieges wurde das Dorf und Gut Gudersleben schon vor 1632 schwer verwüstet. 1632 okkupierte Crafft Philipp von Spiegel zum Desenberg gewaltsam Gudersleben sowie die Güter Werna und Wülferoda. 1633 erreichte Arndt von Spiegel zu Pickelsheim die Rückübertragung seiner Güter mit Schadensersatz. Da die hier klagenden Spiegel das umstrittene Gut Gudersleben ebenfalls beanspruchten, versuchten sie mit Hilfe der ständig wechselnden Landesherrschaft im Hochstift Halberstadt Zeit zu gewinnen, um letztlich mit geringen Mitteln das kriegsgeschädigte Gut zurückzuerlangen.
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| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1632 - 1640 |
| Umfang: | 1 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 6945 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146533 |
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