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A 53, S Nr. 127 Gregor Pauling, Bürgermeister zu Magdeburg, Christofforus Strauß, Pfarrer zu St. Peter in Magdeburg, und Jacob Schrader, alle als verordnete Vormünder für Anna (Bekl.), Tochter des verst. Joachim Schmidt d.J., Sohn von Joachim Schmidt d.Ä. aus zweiter Ehe, alle Bürger zu Magdeburg,[Location: Wernigerode]
Archive plan context |
A 53, S Nr. 126 Hans Schmidt, Müller und Einwohner zu Steinbach (a. Wald) \ \ Bruno, Gebhardt und Otto, Grafen von Mansfeld, Dr. iur. Johann Meyer, Jacob Lieben, Richter, und das Gericht der Herrschaft Lauenstein, Simon Leubel (gestorben Jahreswende 1590/91 in Coburg) und Veit Kindt, ehemaliger u
A 53, S Nr. 127 Gregor Pauling, Bürgermeister zu Magdeburg, Christofforus Strauß, Pfarrer zu St. Peter in Magdeburg, und Jacob Schrader, alle als verordnete Vormünder für Anna (Bekl.), Tochter des verst. Joachim Schmidt d.J., Sohn von Joachim Schmidt d.Ä. aus zweiter Ehe, alle Bürger zu Magdeburg,
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Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 127 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Gregor Pauling, Bürgermeister zu Magdeburg, Christofforus Strauß, Pfarrer zu St. Peter in Magdeburg, und Jacob Schrader, alle als verordnete Vormünder für Anna (Bekl.), Tochter des verst. Joachim Schmidt d.J., Sohn von Joachim Schmidt d.Ä. aus zweiter Ehe, alle Bürger zu Magdeburg, ab 1617 Bruno von Hagen als Vormund seiner Stieftochter Anna Schmidt, Tochter des Joachim Schmidt d.J., alle Bürger zu Magdeburg, ab 1620 Dr. iur. Henning Stein, Bürger zu Magdeburg, als Bevollmächtigter des Bruno von Hagen
Hans Schmidt d.Ä., Ratsherr zu Magdeburg, Sohn von Joachim Schmidt d.Ä. aus erster Ehe (Kl.), ab 1611 Hans d.J., Moritz und Joachim Schmidt, Söhne von Hans Schmidt d.Ä.,Bürger zu Magdeburg |
| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis
Joachim Schmidt d.Ä. hinterließ Kinder aus zwei Ehen, die er testamentarisch gleichmäßig bedachte. Dabei fiel an die Kinder der zweiten Ehe u.a. ein Wohnhaus am “Breiten Weg“, welches der jüngste Sohn aus zweiter Ehe, Joachim Schmidt d.J., erhielt, wobei er seine anderen Geschwister mit einem Teilwert der Immobilie (3.000 Tlr) auszahlen mußte. Noch während dieser Konstellation verstarb der jung verheiratete Joachim Schmidt d.J. und hinterließ eine schwangere Witwe, die ihr erstes Kind erwartete. Dieses Kind, Anna Schmidt, galt, von allen Behörden anerkannt, als einzige Erbin von Joachim Schmidt d.J. Trotzdem beanspruchte Hans Schmidt dieses Haus als ältester lebender Sohn des Joachim Schmidt d.Ä. als sein Eigentum und versuchte die Immobilie gegen Auszahlung der Witwe und ihres Babys an sich zu bringen. Das konnten die Vormünder der Witwe und des Kindes vor der ersten Instanz verhindern. Da die Appellation Hans Schmidts vor der zweiten Instanz erfolgreich war, wandten sich die Vormünder der Anna Schmidt an das RKG. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1601 - 1625 |
| Umfang: | 27 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 6159 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3146016 |
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