Identifikation |
| Signatur: | A 53, S Nr. 82 |
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Form-/Inhaltsangaben |
| Titel: | Otto von Miltz, Domherr zu Würzburg, Georg Veit von Saltzburg, Amtmann zu Neustadt a.d. Saale, Eberhardt von Ostheim, Amtmann zu Hallenberg, und Lorentz Beringer, Herr auf Burglauer, alle als Vormünder der Kinder des verst. Bernhardt von Steynau
Wilhelm, Graf von Henneberg |
| Enthält/ Darin: | Enthält: appellationis
Wilhelm, Graf von Henneberg, verweigerte den Kindern des verst. Bernhardt von Steynau als Oberlehnsherr die Belehnung mit dem Vorwerk zu Eichenhausen, welches ihr verst. Vater bereits nach dem Tod seines Cousins Hans von Steynau beansprucht hatte. Noch zu Lebzeiten des Hans von Steynau versprach Graf Wilhelm von Henneberg den Rittern Conrat von der Kere und Adam von Schaumburg dieses Lehen zugunsten ihrer Ehefrauen (vermutlich Töchter des Hans von Steynau). Der nach den Lehnsgesetzen folgende Lehnsinhaber wäre aber Bernhardt von Steynau gewesen, der aber noch während der Klärung seiner Anwartschaft verstarb. Das vorgelegte Sal- und Lehnbuch der Grafen von Henneberg begann seine Eintragungen im Jahr 1456 und bestätigte die rechtmäßige Lehnsanwartschaft durch Bernhardt von Steynau und dessen männliche Erben. Dem Inhalt dieses Buches nach waren für das beanspruchte Mannlehen die Brüder Jacob und Hans von Steynau eingetragen. Durch die Grafen Wolfgang und dessen Bruder Wilhelm wurden 1483 und 1493 die Brüder Hans und Georg von Steynau, Söhne des Jacob von Steynau und Väter der o.g. Hans und Bernhardt von Steynau, als Lehnsfolger bestätigt. |
| Laufzeit/Datum (detailliert): | 1508 - 1513 |
| Umfang: | 2 cm |
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Kontext |
| Provenienzstelle: | Reichskammergericht |
| Registratur-Signatur: | S 5109 |
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URL for this unit of description |
| URL: | https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=3145971 |
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