I 620 Magdeburg & Werther Eisengießerei, Halle (Saale), 1900-1949 (Bestand)[Benutzungsort: Merseburg]

Archivplan-Kontext

 

Angaben zur Identifikation

Signatur:I 620
Benutzungsort:Merseburg
 

Form-/Inhaltsangaben

Titel:Magdeburg & Werther Eisengießerei, Halle (Saale)
Laufzeit/Datum (detailliert):1900 - 1949
Laufmeter:0,60
Findhilfsmittel:Findbuch 2016 (online recherchierbar)
Registraturbildner:Gegründet wurde die Fa. Magdeburg & Werther von Oswald Magdeburg und Heinrich Werther am 1.5.1899 als Offene Handelsgesellschaft (OHG) in der halleschen Paul-Riebeck-Str. 20-22. Sie bestand bis 6.4.1909.
Danach führte Heinrich Werther die Firma bis 1939 allein. Zwischen August 1939 und März 1945 übernahm Hedwig Werther die Leitung der Eisengießerei, unterstützt ab September 1939 von Fritz Werther.
Per Anordnung Nr. 239 vom 15.3.1946 wurde die Firma per 29.03.1946 unter alleinige Verfügungsgewalt des Präsidenten der Provinz Sachsen gestellt und 1949 in Volkseigentum übergeführt.
Aufgrund der erheblichen Zerstörung von Fabrikgelände und -gebäuden durch Kriegseinwirkungen hatten sich bereits 1944 die Inhaber der Halleschen Fa. Weise Söhne bemüht, die benachbarte Fa. Magdeburg & Werther zu übernehmen. Doch erst zum 1.1.1948 konnte die Nachfolgefirma Weise & Monski-Weise Söhne den Gesamtbetrieb pachten.
Mit der Enteignung und Überführung der Weise-Betriebe in Volkseigentum erfolgte die Umbenennung der Fa. Weise & Monski-Weise Söhne per 1.1.1949 in EKM Hallesche Pumpenwerke, mit der ehem. Firma Magdeburg & Werther als Abteilung Gießerei.

1951 ging der Betrieb infolge derZusammenlegung der EKM Hallesche Pumpenwerke (und der Abt. Gießerei Magdeburg & Werther) mit dem EKM Halle-Saale-Werke im EKM Kompressoren- und Pumpenwerke auf. Mit der Verlagerung der Kompressorenproduktion zur Nagema Maschinenfabrik Halle (Mafa) 1952 wurde der EKM Kompressoren- und Pumpenwerke per 1. Jan. 1953 in VEB Pumpenwerke Halle umbenannt.
Bestandsinformationen:Das Verwaltungsarchiv des VEB Kombinat Pumpen und Verdichter Halle übergab 1986 ca. 28 lfm Archivgut des VEB und seiner Vorgängerfirmen und -betriebe an das damalige Staatsarchiv Magdeburg. Diese Archivalien waren überwiegend durch eine Kartei erschlossen. 1993 wurde dieses Schriftgut dem neu gegründeten Landesarchiv Merseburg übergeben.
2015/16 wurde der Schriftgutbestand im Archivprogramm scopeArchiv verzeichnet.
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:http://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=2322801
 
 
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