H 276 Gutsarchiv Geiselröhlitz, 1655-1849 (Bestand)

Archive plan context


Identifikation

Signatur:H 276
Benutzungsort:Wernigerode

Form-/Inhaltsangaben

Titel:Gutsarchiv Geiselröhlitz
Laufzeit/Datum (detailliert):(1655) 1659 - 1849
Laufmeter:0.30
Findhilfsmittel:Findbuch von 2021 (online recherchierbar)
Registraturbildner:Geiselröhlitz ist eine durch den Braunkohlenabbau entstandene moderne Wüstung im Lkr. Saalekreis, Sachsen-Anhalt.

Geiselröhlitz war Teil des wettinischen Amtes Freyburg und gehörte zum albertinischen Landesteil, wurde 1547 kursächsisch und war 1657 - 1746 dem Herzogtum Sachsen-Weißenfels zugeordnet. 1815 fiel es an Preußen und gehörte dort 1816 - 1945 zur Provinz Sachsen. 1967 wurde der Ort dem Braunkohlebbergbau geopfert.

In Geiselröhlitz gab es ein Rittergut, das sich bis in das 17. Jh. im Besitz derer von Kötzschen befand und durch diese auf verschiedene Besitzer aufgeteilt wurde. Aus den einzelnen Anteilen entwickelten sich im 18. Jh. eigene Rittergüter. Catharina Elisabeth von Bünau, später verehelichte von Taubenheim, geb. von Watzdorf, erwarb 1655 von Hans Christoph von Kötzschen den 4. Teil des Ritterguts Geiselröhlitz. 1662 überließ sie diesen Anteil dem Superintendenten Dr. Georg Berlich. Über mehrere anderer Besitzer gelangte das Gut 1823 an die Familie Wilde, die es 1849 an die Familie Fischer weiterveräußerte.
Bestandsinformationen:Zwei Archivalien (Nr. 1 und 2) waren unter den Hypothekenakten im Bestand des OLG Naumburg (A 35a) abgelegt, trugen aber keine zeitgenössische Signaturen des OLG Naumburg und stammen eindeutig aus einem früheren Gutsarchiv von Geiselröhlitz. Daher wurde 2015 ein derartiger Bestand neu gebildet, dem im April 2021 weitere 11 Akten aus dem Amt Freyburg (D 14, J Nr. 1-11) zugeordnet wurden.
 

URL for this unit of description

URL:https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=2206543
 
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