02.06.10. Katasterämter im Regierungsbezirk Merseburg (Tektonikgruppe (Endstufe))

Archive plan context


Identifikation

Signatur:02.06.10.

Form-/Inhaltsangaben

Titel:Katasterämter im Regierungsbezirk Merseburg
Registraturbildner:Die Entwicklung der Katasterämter im Regierungsbezirk Merseburg verlief bis auf einige Auflösungen und Zusammenlegungen gleichförmig. Eine Sonderstellung nahmen Halle und der Saalkreis ein, für die im Laufe der Zeit drei Katasterämter gebildet wurden, nähmlich Halle I für den Stadtkreis Halle, Halle II für den Saalkreis und seit 1900 Halle III für den südlichen Teil des Saalkreises mit dem angrenzenden Teil des Kreises Merseburg. Schließlich kam es im Jahre 1937 unter Abtretung des Merseburger Teiles zur Zusammenlegungder drei Katasterämter in Halle (Saale). Das erst 1902 in Eilenburg für den Amtsgerichtsbezirk Eilenburg und die im Kreis Delitzsch liegenden Ortschaften des Amtsgerichtsbezirkes Düben gebildete Katasteramt wurde bereits 1938 wieder aufgelöst und mit dem Katasteramt Delitzsch vereinigt. Das für den Mansfelder Gebirgskreis zuständige Katasteramt wechselte seinen Sitz mehrfach zwischen Mansfeld und Hettstedt, bis es ab 1895 seinen Sitz in Mansfeld hatte. Zum Bezirk des Katasteramtes Naumburg gehörten die Kreise Naumburg und Zeitz, später nur der Kreis Zeitz, 1902 außerdem der Amtsgerichtsbezirk Freyburg. Das Katasteramt Naumburg wurde 1938 aufgelöst und mit dem Katasteramt Weißenfels vereinigt.
Bestandsinformationen:Die Bestände der Katasterämter, die in Ablieferungen von 1940, 1943 und 1966 in das Staatsarchiv Magdeburg gelangten, stellen nur einen kleineren Teil der Überlieferung dar, da insbesondere das jüngere vermessungstechnische Material bei den Nachfolgedienststellen der Katasterverwaltung verblieb. Als Ersatzüberlieferung wurden einstweilig Katasterunterlagen aus den Beständen der Grundbuchämter der Amtsgerichte in die Katasterämter eingeordnet.
Mit der Einrichtung des Landesarchivs Merseburg und der Bestandsabgrenzung zwischen den Landesarchiven Magdeburg und Merseburg gelangten die Bestände im Jahre 1994 in das hiesige Archiv. Im Zeitraum von 2000 bis 2017 erfolgten weitere Übernahmen aus den damaligen Katasterämtern Hettstett, Köthen und Wittenberg, aus dem Landesamt für Vermessung und Geoinformation Sachsen-Anhalt sowie aus dem Staatlichen Vermessungsamt Torgau.
 

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URL:https://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=1164403
 
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