A 13 Bistum und Fürstentum Halberstadt. Auswärtige und innere Angelegenheiten, 1008-1829 (Bestand)[Location: Magdeburg]

Archive plan context

 

Information on identification

Ref. code:A 13
Benutzungsort:Magdeburg
 

Form-/Inhaltsangaben

Title:Bistum und Fürstentum Halberstadt. Auswärtige und innere Angelegenheiten
Period/Date (detailed):(1008) 1240 - 1829
Running meters:35.00
Finding aids:Findbuch, 1834 (online recherchierbar)
Registraturbildner:Der Bestand A 13 umfasst zahlreiche Akten sowohl vor als auch nach der endgültigen Aufhebung des Bistums und Säkularisation des Hochstifts Halberstadt und seiner Angliederung an Brandenburg im Westfälischen Frieden. Von daher gibt es mehrere Registraturbildner. Für die frühere Zeit sind dies die bischöflichen Behörden, für die spätere in erster Linie die brandenburg-preußische Regierung.
Ende des 12. Jahrhunderts liegen die Anfänge einer fest organisierten Kanzlei, im 13.Jahrhundert bildet sich ein locker organisierter Rat aus ca. 6 Mitgliedern. Daneben bestanden die klassischen Hofämter, von denen besonders der Kämmerer als Verwalter der bischöflichen Finanzen von Bedeutung war. Für die Landesverteidigung und teilweise auch für die Rechtsprechung war der Stiftshauptmann zuständig. Ein Hofgericht gab es nur vorübergehend in kurzen Phasen.
Das Mitregierungsrecht des Domkapitels und die mehrfache Personalunion mit dem Erzbistum/Erzstift Magdeburg hemmten die weitere Entfaltung der bischöflichen Verwaltung bis zur Trennung von Magdeburg 1566. Nun wurde die Verwaltung nach braunschweigischem Vorbild gefestigt. Die Leitung lag beim Kanzler, unterstützt von Räten aus Domkapitel, bürgerlichen und Räten von Haus aus. Besonders wichtig war der Kammersekretär, der die geheimen Angelegenheiten verwaltete. Die Domänenämter unterstanden dem Oberamtmann, die übrigen Finanzen einem Kammermeister.
Zur brandenburg(-preußischen) Regierung ab 1650 s. unter A 17 I
Bestandsinformationen:Ende des 15. Jahrhunderts wurden die bischöflichen Akten teilweise auf dem Schloss Gröningen, teilweise auch auf dem Halberstädter Petershof aufbewahrt. Gegen die von Erzbischof Albrecht bewirkte Verbringung auf die Moritzburg in Halle leisteten die Halberstädter wirksam Widerstand, so dass die Akten nach Ende des Dreißigjährigen Krieges als geschlossener Bestand in Halberstadt nachweisbar sind. 1814 lag dieses Landesarchiv in einem feuerfesten Gewölbe des Petershofes, von wo es vom Oberlandesgericht 1824 an das Provinzialarchiv übergeben wurde.
 

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URL:http://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=231894
 
 
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