A 30b II Hochstift Naumburg und Fürstentum Sachsen-Zeitz. Akten der Rentkammer, 1525-1840 (Bestand)[Benutzungsort: Wernigerode]

Archivplan-Kontext

 

Angaben zur Identifikation

Signatur:A 30b II
Benutzungsort:Wernigerode
 

Form-/Inhaltsangaben

Titel:Hochstift Naumburg und Fürstentum Sachsen-Zeitz. Akten der Rentkammer
Laufzeit/Datum (detailliert):(1525) 1588 - 1840
Laufmeter:37,80
Findhilfsmittel:Findbuch von 1816, schwierige Lesbarkeit (online recherchierbar)
Registraturbildner:Das Sekundogeniturfürstentum Sachsen-Zeitz knüpft an das alte Bistum Naumburg (-Zeitz) an. Dieses war schon vor der Reformation durch die Kurfürsten von Sachsen von der Reichsstandschaft weitgehend zur Landstandschaft heruntergedrückt worden. Nach der Reformation erweiterte sich die bisherige Schutzherrschaft der Wettiner über das Bistum dadurch zur fast völligen Landesherrschaft, dass seit 1564 nur noch Angehörige ihrer Familie Administratoren des Stifts wurden.

Das Fürstentum Sachsen-Zeitz setzte sich seit 1657 aus ganz verschiedenen Gebieten zusammen. Das eigentliche Stiftsgebiet Naumburg-Zeitz umfasste die Ämter Naumburg, Zeitz, Breitungen, Crossen, Haynsburg, Saaleck, Schönburg, Posa, Klosteramt St. Georgen vor Naumburg und die Städte Naumburg, Zeitz und Osterfeld, die zuletzt zu den drei Ämtern Naumburg, Zeitz und Haynsburg zusammengefasst wurden. Dazu kamen die erbländischen Ämter Tautenburg, Frauenprießnitz, Niedertrebra, Plauen, Pausa, Triptis, Arnshaugk, Weida und Ziegenrück sowie außerdem der kursächsische Anteil der Grafschaft Henneberg mit den drei Ämtern Schleusingen, Suhl und Kühndorf (mit Benshausen) sowie den beiden Klöstern Rohr und Veßra.

Bereits 1718 starb die Zeitz Nebenlinie aus und das Territorium fiel an das Kurfürstentum, ab 1806 Königreich Sachsen und 1815 größtenteils an das Königreich Preußen.
Bestandsinformationen:Nach der Auflösung der Rentkammer verblieben die Archivalien zunächst vor Ort und gelangten in mehreren Abgaben (Teile 1 bis 3) in das Archiv der Regierung Merseburg und nach dessen Auflösung in das heutige Landesarchiv Sachsen-Anhalt.

Die Retrokonversion der handschriftlichen Findbücher mit behutsamer Überarbeitung wurde 2016 vorgenommen.
 

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Verwandte Verzeichnungseinheiten:siehe auch (GR):
H 116 Gutsarchiv Kayna, 1832-1942 (Bestand)
 

URL für diese Verz.-Einheit

URL:http://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=5463
 
 
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