D 39 Amt Sachsenburg, 1507-1845 (Bestand)[Location: Wernigerode]

Archive plan context


Information on identification

Ref. code:D 39
Benutzungsort:Wernigerode

Form-/Inhaltsangaben

Title:Amt Sachsenburg
Dimensions W x H (cm):1507 - 1845
Running meters:15.45
Finding aids:Findbuch von ca. 1930 (online recherchierbar)
Registraturbildner:Die ursprünglich in der Pfalzgrafschaft Sachsen gelegene Sachsenburg sollte nach dem Aussterben der Ludowinger 1247 aufgrund des Weißenfelser Vertrages geschleift werden, was aber nicht erfolgt sein muss, denn im 14. Jahrhundert wird zwischen einer Oberen und Unteren Sachsenburg unterschieden. Durch Heirat gelangte die Untere Sachsenburg an die Grafen von Beichlingen, die sie 1408 an die Wettiner verkauften, die hier einen Amtssitz einrichteten. Zum Amt Sachsenburg gehörten die Orte Sachsenburg, Bilzingsleben, Büchel, Etzleben, Gorsleben, Griefstedt (ohne Kommende) und später auch Kannawurf.
1485 wurde die Untere Sachsenburg albertinisch und 1554 u. a. gemeinsam mit dem aufgelösten Kloster Oldisleben an die Ernestiner abgetreten. Das Amt Sachsenburg wurde von den Ernestinern als Pfand für die Bezahlung von Kriegsschulden 1567 als assekuriertes Amt den Albertinern überlassen, die es 1660 erb- und eigentümlich übernahmen. Das Amt gehörgte anschließend zu Sachsen-Weißenfels, fiel 1746 an Kursachsen und 1815 an Preußen. Im Gegensatz zu den übrigen Ämtern des Thüringer Kreises unterstanden dem Herzog von Sachsen-Weißenfels auch die Schriftsassen.
Bestandsinformationen:Nach Auflösung des Amtes Sachsenburg und des Patrimonialgerichts Kannawurf gelangten die Archivalien über die Regierung Merseburg an das heutige Landesarchiv Sachsen-Anhalt.
 

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URL: http://recherche.landesarchiv.sachsen-anhalt.de/Query/detail.aspx?ID=4919
 
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